O du köstliche Weihnachtszeit!

Perfekte Braten für ein feierliches Festmahl

Mit diesen einfachen Tipps wird jeder Feiertagsbraten zum echten Erfolg!

07.12.2018

Weihnachtszeit ist Schlemmerzeit. Es wird gebacken, geschmort und genascht, wo es nur möglich ist. Schon allein beim Gedanken an den saftigen Weihnachtsbraten mit seiner knusprig-krossen Kruste läuft jedem das Wasser im Munde zusammen. Deshalb ist ein traditionales Festmahl während der Feiertage bei vielen einfach ein Muss – ob die ganze Familie zusammenkommt oder nur zu zweit gegessen wird. Denn sobald der Braten im Ofen ist, braucht er nicht mehr viel Aufmerksamkeit und man kann sich in Ruhe dem Dessert, den Beilagen oder gemeinsam mit den Liebsten der Vorfreude auf einen köstlichen Festagsschmaus widmen.

Die Hauptvoraussetzung für ein besonders saftiges und schmackhaftes Prachtexemplar von Weihnachtsbraten ist dabei Fleisch in höchster Qualität. Neben der Weihnachtsgans werden jetzt vor allem Rinder- und Schweinebraten zum preisgekrönten Hauptdarsteller neben feinstem Apfelrotkohl, herzhaften Spätzle und würzigen Klößen.

Entdecken Sie eine kleine Auswahl unserer schmackhaften Prachtstücke:

Bürgermeisterstück
Hirschrücken ohne Knochen
Krustenbraten aus der Keule
Rinderschmorbraten aus dem Bug
Wildschweinbraten ohne Knochen

Tipps für ein sicheres Gelingen des Weihnachtsbratens

Wir verraten Ihnen die wichtigsten Tipps, damit Ihr Braten garantiert zum Erfolg wird und einer besinnlichen und genüsslichen Weihnachtszeit nichts mehr im Wege steht!

Genug Zeit einplanen

Ein guter Festtagsbraten braucht Zeit und muss langsam zur Perfektion garen. Bevor er bei maximal 80 Grad langsam im Ofen schmort, sollte er kurz aber heftig angebraten werden. So wird das Fleisch wunderbar zart und bewahrt sich seine wertvollen Inhaltsstoffe. Diese Methode eignet sich besonders gut für Rind und Schwein.

Das beste Stück

Für einen Schweinebraten eignet sich ein Stück aus der Hüfte, das schön zart ist oder aus der Ober- und Unterschale. Bei großen Schweinebratenstücken wird die Fettschicht am besten belassen, die sie bewahrt das Fleisch vor dem Austrocknen. Vor dem Anbraten sollte die Fettschicht mit einem Messer quadratisch eingeschnitten. Auch für einen saftigen Rinderbraten ist ein Stück aus der Keule – Hüfte, Nuss, Ober- und Unterschale – bestens geeignet. Pro Person rechnet man mit etwa 200 Gramm Fleisch ohne Knochen.

Knusprig, dass die Schwarte kracht: Ist beim Schweinebraten eine besonders knusprige Schwarte gewünscht, sollte der Braten am Schluss auf keinen Fall mehr mit Bratensaft oder -sauce übergossen werden. In den letzten Minuten sollte die Temperatur auf 250 Grad erhöht werden.

Im eigenen Saft schmoren lassen

Damit der Braten zart und saftig bleibt, muss möglichst viel Fleischsaft im Fleisch bleiben. Das scharfe Anbraten vor dem Garvorgang sorgt nicht nur für eine schöne Kruste, sondern verhindert auch, dass der Saft austritt. Bei einem Schmorbraten wird anschließend direkt Flüssigkeit zugegeben. Während des Garens wird diese immer wieder über den Braten gegossen.
Wendepunkt: Beim Wenden niemals mit einer Fleischgabel in den Braten stechen. Dabei kann wertvoller Fleischsaft austreten und der Braten läuft Gefahr, auszutrocknen.

Den richtigen Zeitpunkt erkennen

Die Garzeit des Bratens hängt neben dem Gewicht vor allem von der Größe des Fleischstücks und der Backofentemperatur ab. Ist der Braten sehr dick, braucht er länger beim Garen. Bei konventioneller Art wird der Braten bei 180 Grad im Backofen zubereitet und benötigt etwa ein bis drei Stunden Garzeit. Bevor der Braten aufgeschnitten wird, lässt man ihn noch ein paar Minuten im ausgeschalteten Backofen ruhen, dadurch verteilt sich der Fleischsaft im Braten nochmals.
Kein Braten ohne Sauce: Immer mit heißer Flüssigkeit aufgießen. Wird kalte Flüssigkeit verwendet, wird der Garprozess unterbrochen und das Fleisch kann trocken werden. Außerdem sollte die Flüssigkeit nie auf einmal, sondern stets in kleinen Mengen nachgegossen werden. So können sich Farbe und Aroma der Sauce perfekt entwickeln.
A propos wickeln: Falls Sie einen gefüllten oder gerollten Braten zubereiten, können Sie zum Binden anstatt Küchengarn auch ein Schweinenetz verwenden. Dieses schmilzt beim Braten, wodurch weniger zusätzliches Bratfett benötigt wird.

Die Reste vom Feste

Sollten Bratenstücke übrigbleiben, gibt es eine Vielzahl an Möglichkeiten, wie Sie diese an den restlichen Feiertagen zubereiten können. Rindfleisch schmeckt auch aufgewärmt sehr gut, oder als fein tranchierter Belag für Sandwiches. Dazu etwas knackigen Salat, etwas Parmesan und eine Remoulade oder Honig-Senf-Sauce – fertig ist der perfekte Feiertags-Snack!

Wir wünschen Ihnen ein schmackhaftes Fest und besinnliche Feiertage!




Weitere Artikel zum Thema "Aktuelles"